Omaha Grundregeln

 

Omaha Regeln

 

Was ist Ohama?

Omaha Hold’em unterscheidet sich gar nicht so dramatisch von Texas Hold’em, und wird relativ ähnlich gespielt.

Die Größten Unterschiede bei Omaha gegenüber Texas Hold’em sind hierbei:

  • Jeder Spieler erhält zu Beginn 4 verdeckte Karten, und kann am Ende für die Kartenkombinationen zwei davon auswählen, und 3 der Gemeinschaftskarten
  • Meist sind deutlich bessere Hände möglich als beim Texas Hold’em (wird daher auch oft als “Spiel der Nutz” bezeichnet).
  • Es gibt meistens mehr Möglichkeiten für Drams, aufgrund der größeren Zahl an Kombinationsmöglichkeiten
  • Gänige Texas Hold’em Strategien sind bei Omaha meistens nutzlos
  • Laut Statistiken sind die Gewinne bei gewöhnlichen Omaha Tunieren meist größer als die von Texas Hold’em

 

Die Regeln

Entsprechen denen von Texas Hold’em, mit Ausnahme das bei Omaha Jeder Spieler wie bereits gesagt, vier verdeckte Karten (Hole cards) erhält, und das eine Hand aus zwei der vier Karten der Hand des Spielers, sowie drei der fünf Gemeinschaftskarten vom Tisch besteht.

 

Spielverlauf

Im Endeffekt genau wie bei Texas Hold’em

  1. Dealer: Der Dealer teil die Karten aus, und die Dealerposition wechselt im Uhrzeigersinn einen weiter
  2. Blinds: Ebenso wie bei Texas Hold’em gibt es bei Omaha den “Small Blind” und den “Big Blind”, welche sich auch genauso verhalten.
  3. Austeilen: Jeder Spieler erhält 4 Karten
  4. Wetten: Nachdem alle Karten ausgeteilt wurden, startet auch beim Omaha nun die “Wettrunde”, welche der Spieler links vom “Big Blind” beginnt. Auch hier bestehen die möglichkeiten zu “checken”, “Folden”, “Callen” oder zu  Raisen”.
  5. Flop: Auch hier folgt nach der ersten abgeschlossenen Wettrunde der “Flop” mit 3 offenen Karten, und einer erneuten Wettrunde
  6. Turn: Die 4 Karte, welche ebenfalls offen auf den Tisch gelegt wird, gefolgt von einer erneuten Wettrunde
  7. River: Die 5 und letzte, ebenfalls offene, Karte – gefolgt von der letzten Wettrunde.
  8. Showdown: Ist die letzte Wettrunde beendet, und es sind noch immer mindestens 2 Spieler am aktuellen Pott beteiligt, kommt es zum “Showdown”. Derjenige mit dem besten Blatt (Zusammengesetzt aus 2 seiner 4 verdeckten Karten, sowie 3 der 5 offenen Karten) erhält den Pott, bei einem “Draw” (=gleichwertigen Blättern) wird der Pott zweischen den gleichwertigen Blättern aufgeteilt.
  9. Neue Runde: Der Dealer, sowie die Blinds wechseln im Uhrzeigersinn – und es geht wieder mit Schritt 1 los.

 

Die besten Starthände bei Omaha

  • Zwei Asse und zwei Könige
  • Zwei Asse, Bube und die Zehn
  • Zwei Asse, zwei Damen
  • Zwei Asse, zwei Buben
  • Zwei Asse, zwei Zehner
  • Zwei Asse und ein weiteres Paar
  • Bube, Zehn, Neun und die Acht
  • Zwei Könige und zwei Damen


Beispiel

JcTc5h5d         KdQc4s8c9c

Deine Hand                                                         Offene Karten

Dieses Beispiel soll euch verdeutlichen was es für einen Unterschied macht mit 4 Handkarten und den üblichen 5 verdeckten Karten zu spielen.
So wird bei diesem Beispiel schnell deutlich – das sich durch die erhöhte Anzahl von Karten, auch schnell eine bessere Kartenkombination erreichen lässt.
So hat man in diesem Omaha Beispiel ein Straße-Flush,in dem man Qs 9c8c von der Mitte,
mit Jc 10c von seiner Hand verwendet.

 

Ich wünsche euch allen viel Erfolg und Spaß mit dieser Interessanten Abwandlung des Texas Hold’em, und falls euch das Interesse an Omaha gepackt habt, könnt ihr auf unserer Omaha Strategie Seite euer jetzt angelesenes Grundwissen um ein paar nützliche Tricks erweitern!

ccc